LL M: TS Hoykenkamp verliert wieder mit nur einem Tor Differenz

Hielt die TS Hoykenkamp mit neun Treffern im Spiel: Hergen Schwarting. Archivfoto: Rolf Tobis

Hoykenkamp. Gegen die Eickener SpVg, Zweiter der Handball-Landesliga, verkaufte sich die TS Hoykenkamp sehr teuer. Sie verlor unglücklich mit 30:31. Bei der TS Hoykenkamp zeichnet sich ein Trend ab, den die Landesliga-Handballer mit gemischten Gefühlen registrieren. Gegen den Tabellenzweiten Eickener SpVg verlor Hoykenkamp am Sonntag mit 30:31 (14:16). Es ist das dritte Spiel in Folge gewesen, das die TSH mit einem Tor Unterschied verlor und das vierte in der ganzen Saison. Die TSH hat sich dabei sehr teuer verkauft. Während das Team von Coach Lutz Matthiesen sehr stark spielte, zeigte der Tabellenzweite eine der schwächsten Leistungen in dieser Saison. Besonders in den ersten Minuten war neben Goalgetter Hergen Schwarting auch Spielmacher Christoph Müller-Hill erfolgreich, der auch seine Nebenleute geschickt in Szene setzte. TSH blieb immer dran. Auch als sich Gäste nach 15 Minuten auf 10:5 absetzten, blieb Hoykenkamp dran und glich etwas später sogar zum 11:11-Zwischenstand (23.) aus. Mit zwei Toren Unterschied ging es in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte die Hoykenkamper Deckung eine noch bessere kämpferische Leistung. Auch Keeper Gregor Kleefeldt steigerte sich weiter und wurde zum Rückhalt seines Teams, das eine 16:20-Führung der Eickener Tor um Tor aufholte – 24:24 (47.). Doch waren es in der Folge wiederholt einfache Fehler im Spielaufbau und kleine Schwächen im Abschluss, die von den Gästen immer wieder konsequent genutzt wurden. Auch eine zweite Aufholjagd nach einem Vier-Tore-Rückstand änderte nichts an dem Ausgang. Trainer lobt den Innenblock. Trotzdem zeigte sich Coach Matthiesen mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Auf Grund einiger verletzungsbedingter Ausfälle musste ich im Team umstellen. Besonders gefallen hat mit der Innenblock mit Schwarting und Hemmelskamp. Auch unsere Offensive zeigte phasenweise sehr gut Leistungen. Wenn wir uns auflösten, geriet die gegnerische Deckung ins Schwimmen und wir kamen zu einigen recht einfachen Toren. Schade nur, dass es am Ende wieder einmal eine knappe Niederlage gab“.

Vom dk-online, 18.03.2019, 15:29 Uhr